5 Faszinierende Fakten über Mona Lisa

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Bild der Mona Lisa im Louvre
Bild der Mona Lisa im Louvre

Die von Leonardo Da Vinci gemalte Mona Lisa ist wohl das berühmteste und anerkannteste Gemälde der Welt.

Sie hat seit Hunderten von Jahren die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich gezogen und seit ihrer Ausstellung im Louvre, Gäste aus aller Welt angezogen. Aber warum sind wir so besessen von einem Gemälde? Was ist es an dem Lächeln von Mona Lisa, das die Aufmerksamkeit von Tausenden von Menschen auf sich zieht?

Hier sind 5 Fakten über die Mona Lisa, die Sie dazu bringen werden, mehr zu wissen oder es selbst zu sehen.

#1 Das Gemälde von Mona Lisa ist nur 30 Zoll groß

Obwohl die Mona Lisa eines der berühmtesten Gemälde der Welt ist, ist es auch eines der kleinsten der Welt.

Wenn Besucher nach Paris reisen, um die Mona Lisa im Louvre zu sehen, erwarten sie häufig ein weitgehend episches Gemälde, das jedoch nur 77 x 53 Zentimeter groß ist.

Dies hängt teilweise mit unserer Fähigkeit zusammen, uns Dinge größer vorzustellen, bevor wir sie persönlich sehen. Diese Fähigkeit bedeutet, dass wir das Gemälde letztendlich aus dem Kontext heraus betrachten, was dazu führt, dass wir Annahmen über seine Größe treffen.

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#2 Wie ist ihr richtiger Name?

Das klingt vielleicht wie ein Scherz, aber es ist wirklich nicht ihr Name. Es wird vermutet, dass die auf dem Gemälde gezeigte Dame Lisa Gherardini war, die Frau eines reichen Italieners namens Francesco del Giocondo.

Es wird weiterhin vermutet, dass er das Werk 1503 an Leonardo Da Vinci in Auftrag gab. Das Stück trug den Titel Mona Lisa, was grob übersetzt „Meine Frau Lisa“ bedeutet, aber es wurde nie fertiggestellt. Da Vinci 1516 starb, wurde das Gemälde seinem Assistenten übergeben, der das Gemälde vor seinem Tod nicht selbst fertiggestellt hatte.

Es ist nicht sicher, wer genau im Porträt ist, dies ist nur eine von vielen Theorien.

#3 Die Mona Lisa wurde nur einmal gestohlen.

Die Mona Lisa wurde im Laufe der Jahre immer mal wieder von einem Besitzer an einen anderen weitergegeben, aber sie wurde nur ein einziges gestohlen.  Das war am 21. August 1911. Die Mona Lisa wurde aus ihrer ständigen Ruhestätte, im Le Louvre, Paris, gestohlen. Der Diebstahl wurde am Morgen danach entdeckt. Der Diebstahl blieb 2 Jahre lang ein Rätsel. Infolgedessen haben Journalisten und Medien große Kampagnen erstellt um das Lächeln der Mona Lisa in die Köpfe der Öffentlichkeit einzuprägen, in der Hoffnung, sie so schneller zu finden. Erst im November 1913 wurde die Mona Lisa in Florenz gefunden. Das Gemälde war dem Kunsthändler Alfredo Geri von einem Mann namens Vincenzo Peruggia angeboten worden. Geri nahm das Angebot an und benachrichtigte die Polizei, damit es in den Louvre zurückgebracht werden konnte.

#4 Sie hat einen eigenen Briefkasten.

Im Laufe der Jahre wurden viele Menschen von der mysteriösen Person von „Mona Lisa“ angezogen. Dies hat ihrem Porträt viel Aufmerksamkeit geschenkt. So sehr, dass im Le Louvre ein persönlicher Briefkasten für sie eingerichtet wurde. Obwohl sie seit vielen Jahren nicht mehr lebt, erhält sie immer noch Liebesbriefe, Gedichte und Blumen. Dort kommen so viele postalische Sendungen an, dass man beschloss, einen eigenen Briefkasten einzurichten.

#5 Sie hat vielen Männern die Herzen gestohlen, auch nach ihrem Tod!

Das Gemälde eroberte die Herzen vieler Männer, von denen einige für sie starben. Für ein kleines Gemälde hat es den Lauf der Geschichte und das Leben vieler Männer beeinflusst.

Napoleon hatte das Gemälde einmal für ungefähr 4 Jahre an der Wand seines Palastschlafzimmers hängen. Es heißt, er fand sie so faszinierend, dass er sich auf die Suche nach einer Italienerin machte, die er heiraten konnte. Seine Zuneigung zu ihr führte ihn dazu, Teresa Guadagni zu heiraten, die ein Nachkomme von Lisa Gherardini war.

1852 warf sich der Pariser Künstler Luc Maspero wegen dieser Liebe zu Mona Lisa aus dem vierten Stock eines Hotels in Paris, in der Hoffnung, er könne Lisa Gherardini dort wiedersehen. Sein Abschiedsbrief lautete:

„ Seit Jahren habe ich mich verzweifelt mit ihrem Lächeln auseinandergesetzt. Ich sterbe lieber. 

Wieder im Jahr 1910 stellte ein Mann, eingesponnen von ihrem Lächeln, sicher, dass er sich vor ihrem Gemälde erschoss, damit er ihr Lächeln bewundern konnte, während er starb. Es ist nicht bekannt, warum das Geheimnis des Lächelns von ihr so viele Menschen erfasst, aber es wird höchstwahrscheinlich auch in Zukunft die Generationen in Erstaunen versetzen.