13 Mysteriöse Fakten über die Verbotene Stadt

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Die Verbotene Stadt in Peking ist ein prächtiges Bauwerk, das heute das Palastmuseum beherbergt und einst die Kaiser Chinas beherbergte. Die Chinesen haben dafür gesorgt, dass der riesige Palast wunderbar erhalten ist, und er ist eine der größten antiken Palaststrukturen der Welt. Die Verbotene Stadt ist nicht nur einer der wichtigsten Orte in der asiatischen Geschichte, sondern hat auch einen großen Einfluss auf die asiatische Architektur.  Zum Glück ist die Verbotene Stadt heute nicht mehr so verboten, und wir, die wir keine Kaiser sind, können sie kennen lernen. Hier sind 13 Fakten über die Verbotene Stadt.

 

#1 Die Geschichte der Gebäude

China ließ dieses gewaltige Bauwerk mit 980 Gebäuden, das sich über 180 Hektar erstreckt, in nur 14 Jahren errichten! Man benötigte dafür 1 Million Arbeiter. Erbaut wurde es im 15. Jahrhundert, in den Jahren 1406-1420.  Er ist ein perfektes Beispiel für die chinesische Palastarchitektur und war ein äußerst einflussreiches Bauwerk in Ostasien. Im Jahr 1987 wurde er zum Weltkulturerbe erklärt.

#2 Nordstern

Der Name ​der Stadt lautet auf Chinesisch wörtlich übersetzt: „Violette Verbotene Stadt“. Woher kommt das Violett? Purpur bezieht sich eigentlich auf den Nordstern. Nach der chinesischen Mythologie war der Nordstern die Heimat des himmlischen Kaisers. Das „Verbotene“ kommt daher, dass niemand ohne die Erlaubnis des Kaisers kommen und gehen durfte.

#3 Heimat einer Dynastien

Über 200 Jahre lang regierte die Ming-Dynastie von der Verbotenen Stadt aus. Nach dem Ende der Ming-Dynastie zog die Qing-Dynastie ein. Die Verbotene Stadt war die Heimat von insgesamt 24 Kaisern.

#4 Ende einer Ära

Die Verbotene Stadt hörte 1912 auf, das Herz der chinesischen Politik zu sein, als der letzte Kaiser von China, Puyi, auf den Thron verzichtete.

#5 Palast der Geschichte

Der Palast wurde 1925 in ein Museum umgewandelt und dient auch heute noch diesem Zweck, obwohl das Museum einigeharte Zeiten zu überstehen hatte. Die japanische Invasion während des Zweiten Weltkriegs zwang die Chinesen, die Palastsammlung zu evakuieren. Am Ende des Zweiten Weltkriegs konnten sie viele der Artefakte und Exponate an das Palastmuseum zurückgeben, das den Krieg überstanden hatte.

#5 Geschäfte bleiben ( wieder ) draußen!

Amerikanische Unternehmen sind in der Verbotenen Stadt aufgetaucht, was die Chinesen nicht gerade begeisterte. Starbucks eröffnete im Jahr 2000 eine Filiale auf dem Gelände, was eine Kontroverse auslöste – so sehr, dass die Filiale 2007 geschlossen wurde.

Starbucks in der Verbotenen Stadt
Starbucks in der Verbotene Stadt

#7 Präsidentendinner

Donald Trump war der erste Präsident der Vereinigten Staaten, der seit der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 ein Staatsdinner in der Verbotenen Stadt abhielt.

#8 Sicher ist Sicher

Die Kaiser die diesen Ort bauten, wollten ihn wirklich sicher machen. Sie bauten eine 8 Meter hohe Mauer mit einem 6 Meter tiefen Wassergraben.

#9 Eine Menge Platz

Die Verbotene Stadt erstreckt sich von Norden nach Süden über 960 Meter und von Osten nach Westen über 750 Meter. Sie ist also ein großes Rechteck. Dieses historische Wahrzeichen nimmt also eine Menge Platz in Anspruch.

#10 Für jede Religion ist etwas dabei

In der Verbotenen Stadt gibt es nicht nur einen, sondern gleich zwei taoistische Schreine, und das sind nicht die einzigen Zentren religiöser Aktivitäten innerhalb der Palastmauern. Der gesamte Palast war auch ein Zentrum für schamanistische Zeremonien der Mandschu. Neben dem Taoismus und dem Schamanismus gab es in der Verbotenen Stadt auch mehrere buddhistische Tempel. Direkt außerhalb der Stadt befinden sich der kaiserliche Ahnentempel und der kaiserliche Staatsschrein. Hierher begab sich der Kaiser, um seinen Ahnen und auch dem Geist Chinas selbst die Ehre zu erweisen.

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#11 Verbotene Gärten

Es gibt drei kaiserliche Gärten, die die Verbotene Stadt umgeben. Im Norden liegt der Jingshan-Park.  Als der riesige Wassergraben gebaut wurde, verwendete man die Erde, die dabei abgetragen wurde, um den Hügel für diesen Park zu errichten. Im Westen liegen der Zhongnanhai und der Beihai-Park, die beide über Seen verfügen. Zhongnanhai ist heute das Hauptquartier der Kommunistischen Partei Chinas.

#12  Farben und Formen

Farbe ist in der Verbotenen Stadt sehr wichtig. Da Gelb die Farbe des Kaisers ist, haben fast alle Dächer des Palastes gelbe glasierte Ziegel, mit Ausnahme der Bibliothek und der Räume des Kronprinzen. Das Dach der Bibliothek ist schwarz, weil die Chinesen Schwarz mit Wasser assoziieren, und man glaubte, dass es hilft, Feuer zu verhindern. Die Räume des Prinzen wurden mit grünen Fliesen bedeckt, da Grün mit Wachstum assoziiert wird. Die Haupthallen im Äußeren und Inneren Hof haben alle die Form eines Qian-Trigramms, das nach chinesischer Auffassung den Himmel darstellt. Sie haben alle Wohnhäuser in Form eines Kun-Trigramms angeordnet, das die Erde darstellen soll.

Verbotene stadt Gärten
Verbotene stadt Gärten

#13 Sammlungen

Die Sammlungen des Palastmuseums stammen überwiegend aus der Qing-Dynastie. Nach einer schnellen Bestandsaufnahme der Palastsammlung im Jahr 1925 wurden dort 1,7 Millionen Kunstwerke aufbewahrt. Außerdem gibt es eine umfangreiche Sammlung seltener Bücher und Dokumente, darunter auch kaiserliche Dokumente. Ein nettes kleines Stück Geschichte.